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Medizinische und berufliche Rehabilitation von Berufskraftfahrern
Die ca. 400 000 Fahrer im Güterkraftverkehr stellen den weitaus größten Anteil aller Berufskraftfahrer in Deutschland (1). In der  Unfallstatistik macht dieser Personenkreis den zweitgrößten Anteil aller Unfallbeteiligten aus. Unabhängig von Verletzungsfolgen leiden Berufskraftfahrer auch überdurchschnittlich häufig an orthopädischen Erkrankungen wie zum Beispiel Rücken-, Schulter-Nacken- und Gelenkproblemen.
Begleitend finden sich oft auch Herz-Kreislauf- und Stoffwechselleiden.

Die sonst nach Abschluss der Rehabilitation übliche stufenweise Wiedereingliederung oder Arbeits- und Belastungserprobung (ABE) ist bei der Solobesetzung noch dazu im Fernverkehr und wochenweisem Einsatz nicht möglich.

Die Moritz Klinik hat sich seit vielen Jahren auf die medizinische und berufliche Rehabilitation von Berufskraftfahrern spezialisiert.

Seit 2003 besteht u. a. mit der BG Verkehr eine enge Kooperation.

Die dafür notwendige fachärztliche Qualifikation entspr. §11 der Fahrerlaubnisverordnung ist auf den Fachgebieten Orthopädie/Unfallchirurgie und Neurologie vorhanden.
Unterstützt wird das Team durch einen verkehrsmedizinisch ausgebildeten Psychologen.

Ablauf der Reha für Berufskraftfahrer
Entsprechend des jeweiligen Leistungsvermögens erfolgt bereits während des Aufenthaltes in unserer Klinik ein individuelles beruflich orientiertes Training (z. B. Ladearbeiten) und in Kooperation mit einer spezialisierten Fahrschule wird auch ein Fahrtraining incl. der anfallenden Nebentätigkeiten durchgeführt.

In Einzelfällen erfolgt ein Einsatz auf Spezialfahrzeugen (z. B. Radlader, Entsorgungsfahrzeuge, Fahrzeugtransporter o. ä.) oder auch ein Einsatz in der Kfz-Werkstatt.

Quellen: 1. U. Schmucker, J. Seifert, C. Haasper, G. Lob; Medizinische Unterwegsversorgung von Fernfahrern: Ein Plus an Verkehrssicherheit und Fahrergesundheit; AG Prävention von Verletzungen und DocStop für Europäer e. V.
Mitteilungen und Nachrichten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V.
32(2010) Heft 62; 34-36
2. Statistisches Bundesamt